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Seit der Ära Hitzfeld hielt es außer Matthias Sammer kein Trainer in Dortmund länger als zwei Jahre aus. Größen wie Nevio Scala oder Bert van Marwijk wurden bei den Schwarz-Gelben nie glücklich. Dieses schwere Erbe trat am 13. März 2007 Thomas Doll an. In der Saison 2006/07 rettete er den BVB vor dem Abstieg. Doch die Hinrunde von Borussia Dortmund erinnerte an Dolls letzte Amtszeit beim Hamburger SV, als er entlassen wurde. Es gab zwar einige Höhepunkte, wie beispielsweise das 6:1 gegen Bielefeld, genauso oft mussten die Anhänger der Borussia herbe Rückschläge wegstecken. Als Beispiele seien nur die 1:3-Niederlage gegen den MSV Duisburg oder das 0:4 in Wolfsburg genannt.
Thomas Doll wird oft vorgehalten, dass er \"zu weich\" wäre, im Umgang mit den Spielern nicht konsequent genug. Diesem Image wollte Doll zu Beginn seiner Dortmunder Zeit wohl entgegnen, indem er Lars Ricken und Florian Kringe suspendierte. Kringe wurde inzwischen wieder in den Kader der Profis aufgenommen, die Karriere von Lars Ricken hat Doll wohl mit dieser Aktion beendet.
Nichtsdestotrotz muss man Thomas Doll zu Gute halten, dass er derzeit wohl eine der schwierigsten Aufgaben der Bundesliga hat. In Dortmund sind die Ansprüche der Fans und der Vereinsführung seit den erfolgreichen 90er Jahren hoch. Zudem stehen einige Spieler nicht gerade in dem Ruf, besonders pflegeleicht zu sein. Dennoch wird Doll an den Ergebnissen gemessen - und nur diese können letztlich die Frage beantworten, ob Doll der richtige Trainer für die Borussia ist.
Zur Vorbereitung auf die Rückrunde der Saison 2007/08 absolvierte der BVB erneut ein Trainingslager in Marbella. Die Trainingswoche unter südlicher Sonne ist mittlerweile fest im Terminkalender der Verantwortlichen verankert - zum dritten Mal wurde als Ziel Marbella gewählt. Neben Konditions- und Krafttraining standen auch zwei Testspiele auf dem Programm. Das erste Spiel gegen den Zweitligisten aus Paderborn konnte mit 3:1 gewonnen werden. Christopher Nöthe konnte sich zwei Mal als Torschütze auszeichnen, Nelson Valdez erzielte einen Treffer. Im zweiten Spiel hatten die Dortmunder gegen den starken FC Malaga mehr Arbeit. Mladen Petric erzielte den einzigen Treffer des Spiels. Beide Partien haben gezeigt, dass die Borussia durchaus ihr Potenzial abrufen kann - allerdings bisher noch nicht über 90 Minuten. Thomas Doll muss nun der Mannschaft in den letzten Tagen vor dem ersten Spiel nach der Winterpause die nötige Konstanz beibringen.
Auch abseits des Spielfeldes tat sich bei den Schwarz-Gelben im Trainingslager einiges. Zu Beginn war das Thema Jens Lehmann beherrschend. Aus privaten Gründen platzte der Wechsel des Nationaltorwartes ins Ruhrgebiet. Dies bedeutet, dass nun wohl Marc Ziegler zunächst zwischen den Pfosten stehen wird, wenn den Verantwortlichen nicht noch ein Überraschungscoup gelingt. Das zweite Thema war Christian Wörns. Der Verteidiger, der in der Hinrunde nicht immer überzeugte, ließ eine Klausel, die besagt, dass sich bei Erreichen von 25 Spielen sein Vertrag automatisch verlängert, streichen. Somit ist nun völlig offen, was nach der Saison mit Wörns passiert. Auch die Zukunft von Trainer Thomas Doll ist noch nicht geklärt.
Bis zum heutigen Tag ist mir nicht klar geworden, wie man auf die Idee kommen konnte, einen Mann wie Robert Kovac zu verpflichten. Für einen Fußballer ist er schließlich schon im biblischen Alter und seine Leistungen der letzten Jahre sprechen auch nicht für ein biologisches Wunder.
Seine beste Zeit hatte Robert Kovac zweifellos im Dress des FC Bayern. Dort gehörte er mehrere Jahre zu den Stammspielern und Leistungsträgern. Mit seiner Schnelligkeit und seinem Geschick im Zweikampf war er ein gefürchteter Gegenspieler. Aber schon die Zeit in Italien war alles andere als erfolgreich. Nicht umsonst wurde er ausgemustert und fand dann beim BVB Unterschlupf. Bisher ist dort seine größte Leistung, dass er im Kampf um den lahmsten Abwehrspieler vorerst gegen Christian Wörns in Führung gegangen ist.
Aber man kann Robert Kovac beim besten Willen nicht vorwerfen, dass er bei Dortmund unterschrieben hat. Er ist nicht der erste Spieler, der nicht erkennt, dass seine Zeit vorüber ist. Doch den Dortmunder Verantwortlichen muss man doch die Frage stellen, ob es keine bessere Lösung gab. Das Hauptproblem der Mannschaft ist fehlende Schnelligkeit. Zu viele traben über den Platz und selbst wenn sie spurten, wird es nicht wesentlich schneller. Aber anstatt bei der Verpflichtung auf Grundschnelligkeit und Perspektive zu achten, werden \"Schnecken\" wie Kovac und Federico geholt. Dabei ist es doch so, dass sich im modernen Fußball gute von mittelmäßigen Mannschaften vor allem durch das Spieltempo unterscheiden. Kaka oder Ronaldinho sind nicht zuletzt deswegen Weltfußballer geworden, weil sie in höchster Geschwindigkeit Ball und Gegner beherrschen.
Christian Wörns hat sicher seine Verdienste, aber leidet schon seit jeher unter einer gewissen Selbstüberschätzung. Erinnert sei nur an das unwürdige Theater um seine Nichtnominierung für die Nationalelf vor der WM 2006. Anstatt mit Leistung zu glänzen und die Medien den Rest übernehmen zu lassen, schoss er sich mit charakterlosen Tiraden auf Jürgen Klinsmann ein. Der Ausgang der Geschichte ist bekannt. Wörns durfte nicht mit und vermisst wurde er auch nie.
Ein weiteres Kapitel der fehlerhaften Selbstwahrnehmung konnte man letztes Jahr in einer großen deutschen Sportzeitung bewundern. Da gab Wörns doch tatsächlich zu besten, dass er mindestens bis zum vierzigsten Lebensjahr spielen wolle. Seine körperlichen Werte seien top und er wäre nach wie vor hungrig auf Erfolge. Schon wenige Monate später ist Wörns nur noch Ergänzungsspieler und selbst der altersschwache Kovac wird ihm vorgezogen. Dieses Mal kann er sich nicht darauf berufen, dass ihn der Trainer aus persönlichen Gründen nicht spielen lassen würde. Jeder Borussenfan konnte sich selbst davon überzeugen, wie Wörns in der letzten Zeit das körperlose Spiel im Fußball eingeführt hat. Wie bei älter werdenden Abwehrspielern oft gesehen, versucht er fehlende Schnelligkeit mit gutem Stellungsspiel und Routine auszugleichen. Dass er aber gleich auf Zweikämpfe verzichten wollte, war selbst für den gutmütigen Doll zuviel.
Beim BVB sind neue Zeiten angebrochen. Es kann nicht mehr sein, dass Verträge aus Dankbarkeit verlängert werden. Nur die aktuelle und zu erwartende Leistung sind wichtig. Und bei Wörns stimmt beides nicht. Es wird Zeit, jüngere Spieler aufzubauen und eine gänzlich neue Abwehr zu installieren.
Den 19. Mai 2001 werde ich nie vergessen. Ich hatte meinen Bruder und zwei Freunde eingeladen, um auf Premiere das Finale der Bundesliga live anzuschauen. Vor dem Saisonfinale sprach alles für Bayern und so war die Stimmung bei meinem Bruder, einem eingefleischten Bayern-Fan, sehr gelassen und äußerst optimistisch. Meine beiden Freunde allerdings waren und sind echte Schalker, die mit ihrem Verein leben und leiden. Doch was an diesem Tag passieren sollte, war auch für sie kaum erträglich.
Zu Beginn der Übertragung durften wir uns alle möglichen hämischen Kommentare anhören, die jedoch mit dem 1:0 von Breitenreiter für Unterhaching verstummten. Es schien wie immer zu sein. Wenn es darauf ankommt, versagen die Blauen. Als dann auch noch das 2:0 fiel, war es mit der Nervenstärke meine Freunde nicht mehr sonderlich gut bestellt. Mein Bruder und ich hingegen hatten unsere helle Freude am Niedergang der schon sicher geglaubten Meistermannschaft. Den schnellen Ausgleich vor der Halbzeit erlebten unsere Freunde bereits auf dem Sprung nach draußen. Mit der beginnenden Schmach wollten sie alleine sein, doch die plötzliche Wende ließ sie unvorsichtigerweise wieder träumen.
Die zweite Halbzeit lebte dann nur noch von der Spannung. Schön war weder das Spiel der Bayern noch das der Schalker. Erst als die Unterhachinger das 3:2 machen, kommt auch wieder Stimmung in unser Wohnzimmer. Einer meiner Freunde verkriecht sich hinter dem Sofa, während der andere stark infarktgefährdet auf selbigem sitzt. Doch nach wenigen Minuten springen beide auf und bejubeln den Ausgleich. Und als das 4:3 fällt, ist echte Hoffnung in ihren Gesichtern zu sehen. Sie glauben wieder an den Triumph. Meinem Bruder und mir ist allerdings längst die gute Laune vergangen.
Dann kommen jene Minuten, die dafür sorgten, dass wir in dieser Konstellation nie mehr ein Fussballspiel gemeinsam angeschaut haben. Erst fällt das 1:0 des HSV gegen die Bayern. Ausgerechnet Barbarez leistet Schützenhilfe für die Gelsenkirchener. Meine Freunde liegen sich in den Armen, bekommen schon Glückwünsche übers Handy und planen den Autocorso. Als die Bilder aus dem Parkstadion kommen, in denen Assauer jubelt und die Freude keine Grenzen kennt, ist meine Laune endgültig im Keller. Doch dann wird plötzlich nach Hamburg geschaltet. Das Spiel läuft noch und im nächsten Moment nimmt diese Goldjunge Simon Schober einen Rückpass mit der Hand auf. Mein Bruder ist nicht mehr ansprechbar und ich schöpfe auch wieder ein wenig Hoffnung. Aber wie groß ist die Chance, dass bei einem indirekten Freistoß im Strafraum ein Tor fällt? Als ich die gesamte Mannschaft des HSV auf der Linie stehen sehe, die aus deutlich mehr als elf Spielern zu bestehen scheint, ist Olli Kahn meine einzige Hoffnung. Vielleicht schiebt er ja die gesamte Mauer rechtzeitig weg! Effenberg steht am Ball und legt ihn auf. Patrick Anderson soll wohl schießen. Mein Bruder meint noch: \"Wie kann man den denn schießen lassen?\", als der Ball schon im Netz ist. Zum ersten Mal freut ich mich über ein Bayern-Tor! Mehr als unter der Niederlage litten meine Freunde aber in der Folge unter dem Schlimmsten, was einem Fan zuteil werden kann: Mitleid!
In den letzten Jahren hatte man es nicht immer leicht als BVB-Fan. Nach goldenen Jahren erfolgte die Ernüchterung und genau genommen bezahlen wir noch immer für den Sieg in der Champions League. Aber alles ist besser als Meister der Herzen zu werden und trotzdem nichts auf dem Konto zu haben.
Nach der eher mäßigen Hinrunde sprechen doch einige Gründe dafür, dass in der Rückrunde mit einer Besserung zu rechnen ist. Allen voran gibt Thomas Doll Grund zur Hoffnung. Endlich hat der BVB wieder einen Trainer, der perspektivisch arbeitet und sich nicht von Vorstand oder Presse zu populistischen Entscheidungen drängen lässt. Da passt es gut, dass er ausgediente Profis wie Christian Wörns ausgemustert hat und Stück für Stück eine neue Mannschaft aufbaut. Leider haben noch nicht alle Neuzugänge eingeschlagen, aber man muss ihnen auch die nötige Zeit lassen. Auf jeden Fall hat man mit Mladen Petric endlich wieder einen Führungsspieler im Team, der nicht durch Medienpräsenz sondern mit Leistung glänzt. Wenn dann zu Beginn der Rückrunde einige Verletzte zurückkehren und mit ein bisschen Glück in den ersten Spielen Siege eingefahren werden, dann kann so eine junge Mannschaft auch über sich hinauswachsen. Die Abstände nach oben sind noch nicht so groß, dass man schon aufgeben müsste. Die Spieler müssen nur endlich das vorhanden Potential abrufen. Alleine wenn ein Nelson Valdez an seine Bremer Zeiten anknüpfen könnte, dann würde dies einen riesigen Schub für das ganze Team geben.
Vom UEFA-Cup zu träumen, ist vielleicht noch ein wenig verfrüht, aber machbar ist das allemal. Wenn man sich die direkten Konkurrenten anschaut, dann sind die auch nicht wesentlich besser besetzt. Da ist noch einiges möglich, nicht nur in der Rückrunde, sondern auch in kommenden Jahren. Schließlich ist die Bundesliga zwar eine tolle Liga, aber die BVB-Fans sind Champios League, und da gehören sie auch hin!
Nach der gescheiterten Verpflichtung von Jens Lehmann steht der BVB nun vor dem Problem, eventuell nur mit einem erfahrenen Torhüter in die Rückrunde zu gehen. Der zweite Mann, Marc Ziegler, hat zwar in der Hinrunde mehrfach nachgewiesen, dass er über die nötige Klasse verfügt, aber ob er dies wirklich auch konstant zeigen kann, ist doch eher fraglich. Wenn Ziegler ein so großartiger Torwart wäre, säße er sicher nicht mehr oder weniger freiwillig auf der Bank. Denn schon bei seiner Verpflichtung war klar, dass der nun verletzte Roman Weidenfeller die Nummer eins bleiben würde.
Aber selbst wenn man auf Ziegler vertrauen würde, dann müsste man doch einen zweiten Mann verpflichten, der im schlimmsten Fall einspringen könnte. Wie schnell gerade auf der risikoreichen Torwartposition eine Verletzung geschehen kann, hat man in den letzten Jahren oft genug gesehen. Erinnert sei nur an die fürchterliche Kopfverletzung von Peter Cech. Zudem ist auch für einen Torwart Konkurrenz wichtig, um die optimale Leistung abrufen zu können.
Die beste Lösung wäre eine neue Nummer eins. Roman Weidenfeller ist in den letzten Jahren eher schlechter denn besser geworden und verantwortlich für viele Punktverluste gewesen. Wieso versucht man nicht einen unzufriedenen TOP-Mann wie Timo Hildebrand zu verpflichten? Er kennt die Bundesliga und hat in der Meistersaisondes VfB Stuttgart eindrucksvoll bewiesen, dass er auch dem heftigsten Druck standhält. So ein Mann könnte auf Jahre das Tor des BVB hüten und diese wichtige Position mit Klasse ausfüllen. Aber auch wenn Hildebrand nicht verfügbar ist oder nicht will, dann sollte man auf keinen Fall einen erfahrenen (alten) und routinierten (nicht mehr hungrigen) Keeper verpflichten, den andere Vereine nicht mehr wollen. Wohin das führt, hat man bei Feldspielern wie Robert Kovac gesehen. Man kann dem BVB und insbesondere Michael Zorc nur ein glückliches Händchen bei der Suche und den folgenden Verhandlungen wünschen.
Gast-Standpunkt: Was Lehmann für den BVB hätte bedeuten können...
Auf jede schlechte Nachricht folgt irgendwann eine gute Nachricht, so oder ähnlich hätten die Anhänger des BVB wohl die Nachricht der Neuverpflichtung des Nationaltorwartes Jens Lehmann vernommen.
Voraus gegangen war die Verletzung des Stammtorhüters Roman Weidenfeller, diese Hiobsbotschaft versetzte die BVB-Fans zunächst in Schrecken. Schnell wurde bekannt gegeben einen neuen Torhüter verpflichten zu wollen, um so schöner war die Nachricht, dass der ehemalige Dortmunder Torwart Jens Lehmann auf der Wunschliste ganz oben stand und realistische Chancen für eine Verpflichtung gegeben seien.
Mit der Verpflichtung des Nationaltorhüters wären die Hoffnungen, aber gleichzeitig auch die Erwartungen der Fans gestiegen.
Die Hinrunde der Saison ist für die Dortmunder nicht immer glücklich verlaufen und so findet sich der BVB in der Halbzeit der Saison im ungeliebten Mittelfeld der Tabelle wieder. Man war nach einer grandiosen Vorbereitung und viel versprechenden Neuverpflichtungen mit hohen Erwartungen in die Saison 07/08 gestartet. Die Verantwortlichen haben stets vor zu großer Euphorie gewarnt und sich darauf berufen, dass sich die Mannschaft erst einmal finden muss. Trotz allem kann eine Platzierung im "Niemandsland" für einen Traditionsverein, wie dem BVB nicht zufrieden stellend sein. Die gewollte Verpflichtung des Arsenal Keepers zeigt, dass der BVB gewillt ist und alles daran setzt, schnellst möglich ins obere Drittel der Tabelle zurück zukeheren.
Jens Lehmann hätte der Schlüssel zum Erfolg sein können, die Herzen der Dortmunder Fans hat der Torhüter schon in den vergangenen Spielzeiten für den BVB gewonnen. Lehmann ist eine herausragende Persönlichkeit, die Verantwortung übernimmt und auf dem Platz Präsenz zeigt. Aufgrund seiner enormen Spielerfahrung und Routine strahlt Lehmann Gelassenheit aus und gibt so nicht nur den jungen Spielern ein gewisses Gefühl von Sicherheit. Ein Spieler der ein Spiel auch mal alleine Entscheiden kann, genau so einer ist Jens Lehmann und genau so einen braucht die Dortmunder Mannschaft. Zweifelsohne ist Roman Weidenfeller ein herausragender Torwart. Diese Tatsache darf bei all dem Lob für Jens Lehmann nicht vergessen werden. Allerdings ist Lehmann nicht umsonst die Nummer Eins im deutschen Tor und hat sogar den Titanen Kahn verdrängt. Das gesteckte Ziel für den BVB muss nach wie vor das Ereichen eines UEFA CUP Platzes sein und durch die Personalie Lehmann wäre dies ein gutes Stück näher gerutscht. Jens hätte die Dortmunder zurück ins internationale Geschäft gebracht und wer weiß, vielleicht sogar zum so lang ersehnten Champions Legue Platz! Sicher ist in jedem Fall, dass sowohl die Dortmunder Mannschaft, als auch die Fans von der Verpflichtung profitiert hätten.
Er hätte seinen Vorderleuten Nervosität genommen und er ist der Typ Spieler der seine Mitspieler auch mal wach rüttelt und so Unkonzentriertheit und Nachlässigkeit vorbeugt. Ein Spieler mit Charakter und Charisma, eine Führungspersöhnlickeit mit gesundem Ehrgeiz. Die Verpflichtung wäre genau der positive Impuls gewesen, den die Schwarz-Gelben so dringend benötigt. Ein schlafender Riese der nun endlich geweckt wird! Leider aber ist es anders gekommen...
Trotz Lehmann-Schlappe geht es weiter. Hier ein schöner Text von einem neuen Mitglied unserer Community, der Mut macht:
Denn, mag nun kommen oder nicht kommen wer will, auf seine treuen Fans kann sich der BVB immer verlassen, lest den netten Text über die besten Fans der Welt
Die besten Fans der Welt
Zechen, Kohle-Kraftwerke und gigantische Industrieschornsteine das ist das Ruhrgebiet. Offenheit, Toleranz und Begeisterungsfähigkeit, beschreiben die außergewöhnliche Mentalität von uns Menschen aus dem Pott. Auch auf dem Platz zeichnen sich diese Eigenschaften aus. Denn Fußball ist Kult und das besonders im Revier. Der BVB ist die Kult-Mannschaft überhaupt und bringt ihre Anhänger jeden Tag aufs neue zum Jubeln.
Bei einem Besuch des Signal Iduna Parks sind wir, die Fans, nicht einfach nur dabei, sondern mittendrin. Wir sind Teil der Mannschaft, der 12. Mann, und nicht bloß Zuschauer. Im größten Fußball-Stadion des Landes wird jeder Treffer unserer Jungs euphorisch gefeiert und kräftig bejubelt. Dann wird das Stadion in ein schwarz-gelbes Fahnenmeer getaucht, das seines gleichen sucht. Diese einzigartige Stimmung macht einen Besuch eines Spiels des BVB zu einem spektakulären Großereignis, das man nie mehr vergisst.
Aber auch eine Niederlage tut unserer grenzenlosen Begeisterung keinen Abbruch, denn wir, die gigantische Fan-Gemeinde der Borussia, haben bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass wir auch in Krisenzeiten fest zusammenhalten. Schließlich braucht unsere Mannschaft die Unterstützung ihrer Fans dann ganz besonders. Der Zusammenhalt unter den Fans ist einzigartig und macht den Stadion-Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis, selbst dann, wenn das Endergebnis eine Niederlage darstellt.
Die Borussia ist jedoch kein simpler Fußball-Verein. Nein, sie ist unsere Leidenschaft, Passion, unser Lebensmittelpunkt. So dominieren die Farben schwarz und gelb unseren Alltag und verkörpern ein einzigartiges Lebensgefühl. Zahllose Fanclubs bieten einen idealen Treffpunkt für die Fans, die so ihre Begeisterung teilen können.
Also können sich unsere Jungs des BVB glücklich schätzen, eine solche Fangemeinde ihr eigen nennen zu können. Doch auch wir sind glücklich, dass es die Borussia gibt und möchten diese auf keinen Fall missen
Heute gibt es ein Porträt der Veringenstädter Lauchertborussen - über 500 km von Dortmund entfernt ist dieser Fanclub. Lest das kurze Interview:
Seit wann gibt es euren Fanclub?
Unser Fanclub besteht seit dem 02.06.2002
Wie oft trefft ihr euch / wie viele Mitglieder habt ihr?
Der aktuelle Mitgliederstand beträgt zurzeit 28 Mitglieder
Wir treffen uns jeden Monat einmal zu einem gemütlichen Beisammen sein.
Wie kann man euch erreichen? Gibt es eine Homepage?
Man kann uns erreichen unter : www.bvb-fanclub-veringenstaedter-lauchertborussen.de
Wie oft seid ihr im Stadion?
Stadion fahrten ca. 5 mal im Jahr, weil Dortmund von uns etwa ca. 550kmh entfernt ist.
Wer übernimmt was in eurem Club?
1 Vorstand Wilhelm Gielke
2 Vorstand Uwe Pilwat
Kassierer Alfonso Califano
Schriftführer Alexander Gielke
Organisator für Stadionkarten und sonstiges Christian Schultze
Webmaster Christian Gielke
4 Ausschus Mitglieder
Was macht euch zu einem ganz besondern Fanclub?
Zu einem ganz besonderen Fanclub macht uns die Treue, der Zusammenhalt zum BVB und deren besten Fans der Liga.
Gegründet haben wir uns 1992, damals mit einer Handvoll Mitglieder.
Seit dem wachsen wir doch stetig, in Kürze werden wir unser 50. Mitglied
begrüssen können.
Wie oft trefft ihr euch / wie viele Mitglieder habt ihr?
Wir werden pro Saison ca. 5 - 6 Busfahrten zu Spielen des BvB anbieten.
Darüberhinaus haben wir im Fanclub 10 Dauerkarten. Insofern sind einige Mitglieder mehrfach im Monat "auf Achse", um den BvB zu unterstützen.
Zum weiteren Programm des Fanclubs gehören gemeinsame Fussballabende
in unserer Fanclubkneipe, es gibt ne Weihnachtsfeier, eine Saisoneröffnung- oder
Abschlussfeier. Und das alles feiern wir des öfteren zusammen mit unserem befreundeten HSV-Fanclub Volksparkfreunde Damme.
Abschliessend halten wir natürlich 1 x jährlich auch eine Generalversammlung ab.
Mitglieder haben wir momentan 49.
Wie kann man euch erreichen? Gibt es eine Homepage?
Telefonisch könnt Ihr uns erreichen über unseren Vorsitzenden Thilo Schwarz, Tel. 0172/4373331, unser Internetauftritt ist diesen Sommer überarbeitet worden.
Die neue Homepage lautet: bvb-fanatics.de
Wie oft seid ihr im Stadion?
Über das Jahr gerechnet sind wir bei Bundesligaspielen mindestens bei 15 Heimspielen und auch bei einigen Auswärtsspielen dabei.
In der Rückrunde dieser Saison wollen wir die Auswärtsspiele in Hamburg und Bremen besuchen.
Darüberhinaus besuchen wir, solange es geht, die Pokalspiele des BvB.
Vielleicht langt es ja in dieser Saison zur Fahrt nach Berlin. Und dann schlagen wir die Sch....
Wer übernimmt was in eurem Club?
Wir haben einen Vorstand, der aus 4 Personen besteht.
Thilo Schwarz ist Vorsitzender und Hauptansprechpartner des Fanclubs,
Christian Zobel ist Schriftführer, dieser kümmert sich sämtlichen Schriftverkehr,
Protokolle, Einladungen zu Feiern etc.
ich (Jörg Krolage) bin Kassenwart und habe die Finanzen zu betreuen. Darüberhinaus kümmere ich mich um die Planung, Organsisation der Busfahrten und koordiniere die Kartenvergabe.
Denis Kaul ist unser Internetbeauftragter und hält die Homepage auf dem neuesten Stand. Momentan werden nach und nach Fotos vergangener Fahrten etc. auf die Site gebracht.
Ausserdem gibt es einen Festausschuss, der die Feiern organisiert.
Was macht euch zu einem ganz besondern Fanclub?
Wir sind ein bunt gemischter "Haufen" vieler Altersklassen (17 - 66 Jahre),
die allesamt mit Haut und Haaren eine schwarz-gelbe Natur besitzen.
Ich glaube sagen zu können, dass wir ein sehr aktiver Fanclub sind und unser
Angebot an Aktivitäten vielfältig ist.
Und wir alle teilen die Hassliebe zum Verein aus der verbotenen Stadt.
Auf das sie niemals Deutscher Meister werden!
Ach ja, dieses bald anstehende Jubiläum werden wir natürlich ausgiebig feiern!
Seit 1998 ( vorher war eim Großteil bei den etwa 50 km entfernt ansässigen Fanclub Eggeland Dringennberg)
Wie oft trefft ihr euch / wie viele Mitglieder habt ihr?
Treffen uns regelmäßig zu Heim-/Auswärtsspieln, mtl. zum Stammtisch, JHV, Sommerfest, Kleinfeld-/Hallenturnieren und auch
einfach mal zwischendurch
Wir haben 131 Mitglieder zwischen 1 Jahr (jüngstes ) 75 Jahre (ältestes). Begonnen haben wir vor 10 Jahren mit 23 Mitgliedern.
Tendenz steigend.
Wie oft seid ihr im Stadion?
30 % der Mitglieder haben Dauerkarten.Für den Rest organisieren wir zu etwa 12 Heimspielen und 4 Auswärtsspielen
Fahrten im Bus
Wer übernimmt was in eurem Club?
Es gibt einen gewählten Vortstand mit 1tem und 2tem Vorsitzenden, Kassierer (in), Kassenprüfer sowie einen Vergnügungsausschuss. Die bewältigen die Arbeit. Dazu gibt es noch einen Webmaster. Alles in allem können wir auf die Unterstützung aller bauen.
Was macht euch zu einem ganz besondern Fanclub?
Wir sind ein Fanclub, der nicht gerade in unmittelbarer Nähe zu Dortmund angesiedelt ist. Die daraus resultierenden Schwierigkeiten wie Karten, Anreise sind eine Herausforderung, der wir uns schon seit fast 10 Jahren mit Erfolg stellen. Trotz schwerer Zeiten unseres Vereins, hat unsere Mitgliederzahl zugenommen. Die bunte Mischung zwischen Alt und Jung sowie die \"Enge\" einer Stadt kleinster Größe lassen uns unsere Fanclubleben außerhalb des Stadions Nachbarschaftlich leben. Man kennt sich, gehört dazu. Den guten Ruf, den wir uns im laufe der Jahre in Hövelhof und Umgebung erworben haben, macht es uns bei der Vorstandsarbeit leicht. Trotz harter Konkurenz durch Arminen (etwa 25 min Fahrzeit zum Stadion) Paderborn (1o min Fahrzeit) und leider auch Sxx Fans, die es immer noch geben soll, werden wir auch weiterhin wachsen und treu und fest zusammenhalten. Ich denke das sind einige Gründe die nach meinem Dafürhalten eine eindeutige Begründung dafür sind, dass wir ein ganz besnderer Fanclub sind.